Die Mehrheit der Finanzinstitute glaubt, dass Kryptowährungen riskant sind

Dies sind die wichtigsten Anliegen der Finanzinstitutionen in Bezug auf Kryptowährungen: Umfrage

  • Illegale Anwendungsfälle sind das Hauptanliegen
  • Die eine Sache, in der sich alle einig sind

Mehr als 60 Prozent der Finanzinstitute, die von der Association of Certified Anti-Money Laundering Specialists und dem Royal United Services Institute befragt wurden, sind der Meinung, dass Kryptowährungen in jeder Form auch bei Crypto Trader aufgrund ihres grassierenden kriminellen Gebrauchs riskant sind.

Der Löwenanteil der Regierungsbeamten, die an der Umfrage teilgenommen haben, teilt auch die gleiche Meinung über die im Entstehen begriffene Anlageklasse.

Rick Mcdonell, der Exekutivdirektor von ACAMS, sagt, dass es zeigt, wie Kryptographie weltweit wahrgenommen wird:

„Die Ergebnisse dieser Umfrage geben einen einzigartigen globalen Einblick, wie die Befragten aus Regierungen, Finanzinstituten und der Kryptoindustrie selbst über die Kryptowährung denken: ihr Potenzial und ihre Risiken. Ihre Ansichten sind sehr erwähnenswert, da die Politikgestaltung und die Durchsetzung von Vorschriften weltweit immer mehr Gestalt annimmt“.

Illegale Anwendungsfälle sind das Hauptanliegen

Insgesamt gaben 566 Fachleute aus verschiedenen Branchen ihre Antworten. Die meisten von ihnen sind mit Bitcoin und Ethereum vertraut (96 Prozent bzw. 66 Prozent).

69 Prozent von ihnen stimmen zu, dass digitale Assets viel zu volatil sind, als dass sie einen brauchbaren Ersatz für Fiat-Währungen darstellen könnten.

Eine überwältigende Mehrheit der Befragten (70 Prozent) gibt an, dass kriminelle Aktivitäten nach wie vor ihre größte Sorge sind.

Geldwäsche ist für 80 Prozent aller Umfrageteilnehmer der besorgniserregendste Fall illegaler Verwendung von Kryptowährungen. Es folgt der Einsatz von Krypto für den Kauf illegaler Waren im Dunkelnetz, die Umgehung von Sanktionen, finanzielle Terrororganisationen und die Förderung des Menschenhandels.

Zu den wichtigsten Risiken im Zusammenhang mit der Kryptotechnik wurden auch die ersten Münzangebote (ICO) genannt, die dem dezentralisierten Finanzwahn vorausgingen.

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Die eine Sache, in der sich alle einig sind

Die Umfrage zeigt anschaulich, dass Finanzinstitute und Regierungen die neue Anlageklasse trotz der großen Sprünge, die in den letzten Jahren auf dem Weg zu ihrer institutionellen Einführung gemacht wurden, noch nicht mit offenen Armen empfangen haben.

Natürlich besteht bei der Risikowahrnehmung eine klare Spaltung laut Crypto Trader zwischen der Altfinanzierung und der Kryptowährungsindustrie. Weniger als 10 Prozent der Befragten, die Kryptowährungsunternehmen vertreten, betrachten Kryptowährungen als riskant.

Es wird auch die geographische Kluft hervorgehoben, wobei diejenigen Finanzinstitute, die in Asien ansässig sind, kryptofreundlicher sind.

Es gibt jedoch ein Problem, wenn alle Seiten auf der gleichen Seite stehen – die dringende Notwendigkeit einer klaren Regulierung.